8. März 2012

DIE LINKE unterstützt den Warnstreik im öffentlichen Dienst

Kundgebung zum Warnstreik in Hannover

DIE LINKE in Niedersachsen unterstützt den Warnstreik im öffentlichen Dienst. "Die Forderungen der Streikenden sind mehr als berechtigt", sagte die Landesvorsitzende der Partei, Giesela Brandes-Steggewentz, am Rande eines Warnstreiks. Brandes-Steggewentz kritisierte, dass die Arbeitgeber in der ersten Tarif-Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt haben. "Sie wollen offensichtlich Zeit schinden. Und sie argumentieren so, wie sie seit Jahrzehnten argumentieren: Die Forderungen der Beschäftigten sind unrealistisch und nicht zeit-gemäß - doch diese Argumentation hat zu sinkenden Löhnen und Armut geführt, deshalb müssen die Beschäftigten dagegenhalten", so Brandes-Steggewentz.

Der öffentliche Dienst sei nur so gut wie seine Beschäftigten: in Kindergärten, Bibliotheken und Schwimmbädern; in der Verwaltung, bei der Feuerwehr und in Krankenhäusern; in Pflegeheimen und beim Winterdienst. "Die Beschäftigten leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft - dafür haben sie eine gerechte Entlohnung mehr als verdient", sagte Brandes-Steggewentz. DIE LINKE. unterstützt die Forderungen nach 6,5 Prozent mehr Einkommen, 100 Euro mehr Ausbildungsvergütung und einer unbefristeten Übernahme von Auszubildenden. "Gerade der geforderte Sockel von 200 Euro ist für Beschäftigte mit geringeren Löhnen wichtig."